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Wohnungen für 10.000 Einwohner

Wohnungen für 10.000 Einwohner

Zentrale Elemente der Auslobung

Das Ostfeld soll mindestens 10.000 Menschen ein neues Zuhause bieten. Nach dem Beschluss des Stadtparlaments vom Mai 2023, bei Neubauprojekten eine Mindestdichte von 80 Wohneinheiten pro Hektar einzuhalten, müssten es sogar mehr sein.
Wird diese Einwohnerzahl aus einer Wohnungsbedarfsprognose für Wiesbaden abgeleitet oder wird mit einer erhöhten Zuwanderung nach Wiesbaden gerechnet?
Könnten es auch weniger als 10.000 Einwohner sein?

Hinweise:

Hallo Gast, 

Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen zur Entwicklungssatzung Ostfeld hat man sich unter anderem intensiv mit dem Bedarf an Wohnraum und Arbeitsstätten in Wiesbaden bis zum Jahr 2040 auseinandergesetzt. Dabei wurden bereits bestehende Prognosen des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU 2017) und der Hessenagentur (2015) sowie ein eigens für die vorbereitenden Untersuchungen in Auftrag gegebenes Gutachten der empirica AG (2018) herangezogen. Die vorgenannten Prognosen und Gutachen weisen nach, dass ein erhöhter Wohnbedarf besteht, der sich auch in Zukunft sowohl in quantitativer Hinsicht, also der Anzahl der nachgefragten Wohnungen nach, als auch unter qualitativen Gesichtspunkten, also den Wohnpräferenzen nach, noch weiter verschärfen wird.

Die Vorgabe einer Anzahl von mindestens 10.000 Einwohnenden für das Stadtquartier im Rahmen des derzeit laufenden Ideenwettbewerbs ergibt sich daraus, dass diese Anzahl als kritischer Mindest-Schwellenwert für die Etablierung einer tragfähigen Versorgungsinfrastruktur und damit eines in sich funktionsfähigen Stadtquartiers gilt.

Viele Grüße, das Moderationsteam

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