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dichtes Rhein-Main- Gebiet

dichtes Rhein-Main- Gebiet

Sonstige Hinweise

Wollen wir wirklich noch mehr Menschen in das ohnehin schon dicht besiedelte Rhein- Main Gebiet locken? Es bleibt ja nicht nur bei den Häusern, die Straßen werden noch überfüllter, oder wollen wir die Autobahnen auch noch weiter ausbauen? Zwischen Beton und Teer bleibt die Seele leer....nur in Wald und Wiese lässt sich das Lebe genieße

Hinweise:

Hallo Bianca,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Gerne möchten wir Ihnen erläutern, warum die Landeshauptstadt Wiesbaden dringenden Handlungsbedarf bei der Wohnraumentwicklung sieht.

Der bereits bestehende bzw. steigende Wohnraumbedarf in Wiesbaden lässt sich auch auf die Veränderung der Haushaltsstruktur und die steigende Wohnfläche pro Kopf zurückführen. Der Druck auf den Wohnungsmarkt in Wiesbaden ist daher groß und vor allem für Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen eine große Herausforderung. Wiesbaden besitzt kaum noch innerstädtische Potenziale, um die Nachfrage über eine verträgliche Nachverdichtung zu decken. Für eine ausreichende Wohnraumversorgung müssen auch Außenentwicklungen in den Blick genommen werden. Mit der Entwicklung des Ostfelds stellt sich die Landeshauptstadt Wiesbaden aktiv der Herausforderung, für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen und Wohnraum für eine große Breite an Menschen, die unterschiedlichen Alters-, Einkommens- und Herkunftsgruppen angehören, sowie für diverse Haushaltsformen zu schaffen.

Im neuen Stadtquartier spielt vor allem Stadtgrün eine besondere Rolle. Für ein gesundes Stadtklima sorgen klimaangepasste Freiflächen und Gebäudebegrünung. Außerdem sind das neue Stadtquartier und der neue BKA-Campus von viel Grün umgeben: Knapp drei Viertel des gesamten Entwicklungsbereichs bleiben unbebaut und als landwirtschaftliche Flächen sowie für Biotope zum Erhalt der Artenvielfalt bestehen. 

Durch ein zukunftsweisendes und innovatives Mobilitätskonzept soll außerdem das Mobilitätsverhalten der neuen Bewohnerinnen und Bewohner nachhaltig geprägt werden und die Anzahl an Kfz-Fahrten weitgehend reduziert werden. Dazu ist vorgesehen, eine attraktive Schienen- und Busanbindung für das neue Stadtquartier umzusetzen, Sharing-Angebote oder weitere alternative Verkehrsmittel anzubieten sowie den Fuß- und Radverkehr zu stärken. Der Stellplatzschlüssel für private Kfz-Stellplätze wurde im Wettbewerb mit 0,2 Stellplätze je Wohneinheit vorgegeben.

Viele Grüße

Ihr Moderationsteam

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